68. Über die Lebendigkeit

Nun, was hat die Lebendigkeit mit euch zu tun. Lebendig sein und sich lebendig fühlen gehören in den Bereich der Lebendigkeit und gleichzeitig sind es Sichtweisen aus verschiedenen Positionen betrachtet. Lebendig sein ist erst mal der Zustand zu leben, beseelt zu sein und im irdischen Bewusstsein einen Platz einzunehmen. Sich lebendig fühlen bedeutet der Mensch, das Lebewesen nimmt sich selbst in der Lebendigkeit wahr. Es ist also die Sichtweise aus und in dem Lebewesen selbst. Und in welchen Lebenssituationen nehmt ihr Lebendigkeit am intensivsten wahr? Bei der Arbeit, in der Begegnung mit eurer Familie, beim Sport, in der Meditation, im tantrischen Leben oder bei jedem Atemzug? Sicherlich spürt ihr in den verschiedenen Situationen das Lebendigsein in unterschiedlichen Qualitäten. Sehr lebendig fühlt ihr euch meistens in praktizierter Sexualität, je näher am Orgasmus, je intensiver, in vollem Bewusstsein lebendig zu sein. Oder bei Tätigkeiten, die ihr im Bewusstsein des von euch bezeichneten Flows ausführt.

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„Im Flow“ Carrara 2015
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67. Über die Sexualität

Bereits im Geschriebenen unter Punkt 24 und 28 haben wir, die Bruderschaft über Sexualität gesprochen. Die Vielschichtigkeit der Sexualität ist unbegrenzt und damit unendlich. Gleichzeitig ist der irdische Ausdruck der Sexualität die größte Kraft, die Urkraft, eure Lebenskraft, eure Lebendigkeit schlechthin. Vom Urtrieb der Fortpflanzung bis zur Ekstase ergeben sich für euch Menschen Variationen zu leben, unbegrenzt und begrenzt nur durch euch selbst. Sowohl im Urtrieb der Fortpflanzung, wie in der Ekstase verliert euer Verstand die Kontrolle über euch, über euer Alltagsbewusstsein. Je nach Intensität und Bewusstsein des Einzelnen kann es euch in die tiefsten Tiefen und höchsten Höhen katapultieren. Kaum steuerbar und nur abhängig vom Bewusstsein der Agierenden. Das intensive Erleben eurer Körperlichkeit kann euch in den Himmel heben und gleichzeitig Hölle auf Erden sein. Ihr habt die freie Wahl und die volle Verantwortung im Ausleben eurer Lebendigkeit.

66. Über das Warum

Die Menschen kreisen immer wieder um die Frage: WARUM?. Warum passiert ausgerechnet mir das, warum ………warum nur. Es ist ganz einfach, es geht um erkennen und um Erkenntnis. Wer bist du, wer willst du sein und wie hängt das alles mit dir und deinem Umfeld zusammen? Hört sich zuerst mal einfach an. Nur der Alltag, in dem alle Fragen beantwortet werden wollen, ist für euch meist gar nicht so einfach. Die Möglichkeiten Antworten zu finden und sie zu leben, zu erleben sind unerschöpflich. Und jede kleine Bewegung im Inneren oder im Äußeren wirkt auf euer und auf das ganze System und nuanciert bereits die nächste Frage und gibt Antworten auf die letzte. Und alles kann von eurem Verstand nur bedingt gesteuert und beeinflusst werden. Eine Bedingung ist, dass ihr eurer selbst bewusst seid und euer Bewusstsein sich der Unendlichkeit bewusst ist.

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„Unendlichkeit“ Bad Kissingen 2008

65. Über den Schmerz

Wir haben bereits vor längerer Zeit darüber gesprochen, dass der Schmerz und Gefühle des Leidens oberhalb der seelischen Ebene zu finden sind. Die Seele selbst kommt aus der Unendlichkeit, in der es keine Wertungen und Bewertungen gibt. Die Seele kann nicht verletzt werden, sie ist unverwundbar, ewiglich und rein, in eurer Ausdrucksweise unantastbar. Gefühle des Leidens und der Schmerzen werden in darüber gelagerten Ebenen in euch wahrgenommen und entstehen auch dort.  In Ebenen, die sich in eurer polaren Welt über Generationen und abertausenden Inkarnationen entwickelt haben. Dies gehört alles zur Evolution von Bewusstsein und ist von euch und von uns so gewollt. Wir sind, damit meinen wir die irdischen Schöpfungen und alle geistigen Enitäten, alle miteinander untrennbar verbunden. Die Schleier des Vergessens können in der neuen Zeit sich auflösen. Wir begleiten euch in diesem Prozess.

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„SELBST“ Bad Kissingen 2008

64. Über das Leiden

Gefühle des Leidens und des Erleidens sind euch wohl bekannt und beeinträchtigen euer Leben und Sein oftmals beträchtlich. Muss das sein und was steht dahinter, könntet ihr fragen. Dahinter steht ein großer Themenkomplex eures Menschseins. Eine zugrunde liegende Situation ist, dass ihr das Einssein meist wenig spüren könnt. Anstelle der Gefühle von Verbundenheit, Einssein und Ganz-Sein treten Gefühle von Mangel, Trennung, Schmerz und Leiden, eingebettet in die Sehnsucht nach Verbindung und Sein. Wir haben es schon öfters erwähnt und sagen es immer wieder. Der Weg geht über sich selbst, zu dem Nächsten, zum Umfeld und reicht erst dann weiter zu Vielem und Alles. Damit gibt es keinen Raum mehr für all die quälenden Gefühle und dem fehlenden Gefühl der Verbundenheit. Geht euren Weg, jeder Einzelne in seiner individuellen und eigenen Weise. Wir aus der Bruderschaft sind bei euch, besonders bei den Männern. Für die Frauen findet ihr eine Schwesternschaft. Traut euch!

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„Seelische Schmerzen I“ Bayreuth 2005

63. Über die Verbundenheit

Sehnsucht nach Verbundenheit ist ein großes Thema und wird mehr und mehr von euch wahrgenommen. Um sich dem Gefühl des Einssein zu nähern, braucht es das Gefühl verbunden zu sein, verbunden mit sich selbst, verbunden mit seinen Nächsten und seinem Umfeld und verbunden mit dem Gegenüber, der gerade in der Gegenwart sich zeigen will. Das polare Gegenstück für diese Verbundenheit ist Trennung, Trennung von einzelnen Aspekten, die in euer Leben treten und von euch oft nicht gesehen werden wollen. Hier gilt es die Wahrnehmung zu verfeinern, offen zu bleiben und mit offenem Herzen die Aspekte zu betrachten, die von dem Einzelnen kaum wahrgenommen werden oder meist nicht wahrgenommen werden wollen. Und dabei gibt es keinen Unterschied über positiv oder negativ wahrgenommenen Aspekte eures Seins. Verbindet ihr euch mit allen Aspekten und begegnet ihnen in Liebe, bereichern sie euer Leben und Sein bis ins Unendliche.

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„3 Elemente“, Sardinien 2016

62. Über die Sehnsucht

Sehnsucht kennt ihr alle. Ihr sehnt euch nach vielem, nach Glück, Partnerschaft, Liebe und auch nach vielen profanen Dingen. Was ist allerdings eure größte Sehnsucht? Viele wissen oder ahnen es längst. Es ist die Sehnsucht nach dem Eins-Sein, nach dem Einssein mit allem was ist, sich verbunden fühlen mit allem um euch herum und allem Wahrnehmbaren auch in weiter Ferne. Und was hat das dann mit Trennung, Leiden und Schmerz zu tun? Eure irdische Wirklichkeit ist der Polarität unterworfen. Das haben wir schon mehrmals angesprochen. Erst wenn ihr euch dieser Polarität wertfrei stellen könnt, kann die Sehnsucht nach Verbundenheit sich zum Wahrnehmen und intensiven Fühlen der Verbundenheit entwickeln. Die Trennung der jeweiligen Pole auf der Erde wurde von euch ganz bewusst eingegangen, ihr wisst es in eurem Innersten. Über die vielen und abervielen Generationen haben sich die Schleier des Vergessen darübergelegt. Diese Schleier könnt ihr nun mehr und mehr ablegen, beiseite schieben, die Zeit dafür ist gut und reif. Wir begleiten euch dabei, nur Mut.

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„Schritt für Schritt“ Carrara 2017