101. Über das irdische Leben

Wir beziehen uns hier explizit auf das Leben, das ihr hier auf der Erde führt. Geprägt von Macht, Verlust, Angst und tiefer Sehnsucht. Wie ihr ja wisst kann Licht nur wahrgenommen werden, wenn es auch Dunkelheit gibt. Es ist das Wesensmerkmal eures irdischen Seins, dass es zu jeder Wahrnehmung auch den anderen Pol gibt, ein Pol, der sich meist außerhalb eurer Wahrnehmung befindet. Allerdings ist er vorhanden und wirkt, auch wenn ihr ihn gerade außer Acht lasst. In der Evolution von Bewusstsein habt ihr vorgesehen nun alles wieder zu integrieren und zur Ganzheit zurückzuführen, in Liebe und im Annehmen von allem was ist. In diesem Bewusstsein könnt ihr dann neue Entscheidungen leben. Die Verantwortung dafür liegt in jedem Menschen selbst. Die Sehnsucht kann euch den Weg zeigen.

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Dezember 2018
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100. Über die Liebe XVIII

in der neuen Zeit. Ihr werdet erkennen, dass der Urstoff allen Seins und eures Lebens die Liebe ist. Die Liebe, die frei macht und frei ist, die Liebe, in der kein Raum für Besitzansprüche an andere oder an sich selbst zu finden ist, die Liebe, die auf frei sein und frei bleiben basiert, die Liebe, die frei fließt und sich in Lebendigkeit und Lebensfreude Ausdruck sucht, die Liebe, die ihr in eurem Innersten finden und spüren könnt, die Liebe die alles umschließt, alles wie es gerade ist, wie es war und wie es sein wird. Es ist eure Entscheidung und damit auch die Verantwortung jedes Einzelnen, sich dieser Liebe gewahr zu werden und sich immer wieder aufs Neue für sie zu entscheiden.

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„Lilli“ Cannero Riviera 2009

99. Über die neue Zeit

Was ist, was wird anders sein in der neuen Zeit? In der neuen Zeit werdet ihr mit hohem Bewusstsein die Polarität im menschlichen Sein erkennen und die damit verbundene Absicht verstehen lernen. Es wird von euch Menschen weiter die Polarität gelebt werden. Ein Unterschied wird sein, dass ihr euch selbst als Ganzes erkennt und damit der Gegenüber als ganz erkannt wird. Das lang gespielte Spiel von Krieg und Frieden wird keinen Antrieb mehr haben. Wie sollte das auch, wenn jeder einzelne von euch sich seiner Ganzheit bewusst ist, was braucht es da noch, etwas von außen zu holen. Sich seiner bewusst sein und das Spiel des irdischen Seins in allen Aspekten leben und fühlen. Andere schreiben vom Paradies.

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Cannero Riviera 2009

98. Über die Zeit VIII

Auf der einen Seite ist die Zeit für euch auf der Erde ein Fakt und soll gleichzeitig eine Illusion sein. Wie geht das zusammen? Wie könnt ihr eurem Verstand eine befriedigende Antwort geben, damit er ruhig werden kann. Es ist das Betrachten eines Umstandes aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Erschwerend kommt noch hinzu, dass dem Umstand Zeit, aus den beiden Blickwinkeln betrachtet, unterschiedliche Betrachtungsweisen zugrunde liegen. Wir haben einen Vergleich schon einmal genannt. Das Licht, von dem jeder weiß, dass es zum einen Welle und zum anderen Teilchen ist. Gefangen im polaren Bewusstsein, kann ein Plus nicht gleichzeitig ein Minus sein, ihr habt meist nur ein entweder oder in eurem Denken. Denkt über die Grenzen hinaus und bleibt gleichzeitig achtsam im Umgang mit der irdischen Realität.

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Bad Kissingen 2005

97. Über die Zeit VII

Die Zeit, wie ihr sie auf der Erde kennt und noch wahrnehmt ist ein Konstrukt, eine von euch und uns gewählte Illusion. Sie war und ist noch notwendig, um den Übergang vom Unbewussten zum Bewussten Leben und Erleben des Menschseins zu formen und zu gestalten. Auch wenn es für euch kaum vorstellbar ist, so wird der Tag, die Stunde kommen, in der bei jedem von euch der letzte Schleier des Erkennens beiseitegeschoben wird und ihr das Gesamtbild sehen, spüren und bewusst leben könnt. Dazu bedarf es Entscheidungen von jedem einzelnen Individuum und wir wiederholen uns, ihr seid frei in euren Entscheidungen. Der Mensch hat in der Polarität immer zwei Möglichkeiten, er kann immer zwischen ja und nein wählen, ein Jein ist immer ein Nein genauso wie ein Aber.

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Bad Kissingen 2005

96. Über die Urkraft

Die Urkraft unseres/eures Seins ist die Liebe, die Liebe zum Sein, die Liebe zum Leben, die Liebe zu allen Höhen und Tiefen, die Liebe zum Augenblick. Im Gewahrsam des Augenblicks kann sich die Urkraft allen irdischen Lebens zeigen, offenbaren und entfalten. Langsam und stetig beginnt die Urkraft mehr und mehr vom Bewusstsein von euch Menschen geahnt, gespürt und gelebt werden. Dafür braucht es Mut, wir sagen es immer wieder, Entschlossenheit und Schritte ins Unbekannte. Es zieht euch hin in die Ewigkeit und gleichzeitig haltet ihr euch davon ab. Alles nur eine Frage der Zeit, Entwicklung und Wachstum sind ein irdisches und kosmisches Gesetz und können nur verzögert werden. Die Richtung wurde von euch mitbestimmt, ihr seid damit in der Verantwortung.

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Bad Kissingen 2008

94. Über das Sein und Nicht-Sein

Zwei grundverschieden Aspekt eures spirituellen Lebens, zwei Aspekte eures irdischen Lebens, zwei Aspekte zum Beschreiben eures Lebens, zwei Aspekte, sie beschreiben euer Leben und sind sowohl Welle, wie auch Teilchen. Die Welle fließt vom Sein zum Nicht-Sein hin und her, das Teilchen hinterlässt die Spuren auf dem Weg in eurem Leben. Beobachtet, spürt in euch hinein und nehmt wahr, was wahr ist, euch selbst und euch selbst in eurem Gegenüber. So kann sich entfalten, was zum Entfalten gedacht ist, in Ruhe, Gewahrsamkeit, Gelassenheit und mit dem Wissen des kosmischen Zusammenspiels.

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Bad Kissingen 2005